
„Zur Erinnerung an die Schrecken des Krieges“ so lautet der Titel auf der
Gedenktafel, die nun an der Grundschule Arenberg enthüllt wurde.


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Pressemitteilung

„Zur Erinnerung an die Schrecken des Krieges“ so lautet der Titel auf der
Gedenktafel, die nun an der Grundschule Arenberg enthüllt wurde.
Am 10.12.1944 – vor 65 Jahren - starben hier 17 junge Menschen an den Folgen
eines Bombeneinschlages.
Frau Anne Christel Lehmler ist Überlebende des Angriffs. Sie und Conrad Weber,
der bereits in einer gesonderten Veranstaltung des Ortsvereins zum Thema Krieg
und Gewalt über die Arenberger Kriegswirren mit Wort und Bild berichtete, erzählten
dem interessierten Publikum aus eigenem Erleben von dem Angriff und dem Leben
und Überleben in Arenberg zu damaliger Zeit.
„Der Krieg war eben nicht nur ein Thema großer Metropolen, er wütete auch hier vor
Ort und immer weniger Zeitzeugen können davon berichten. Wir wollen mit der
Gedenktafel den Opfern gedenken und die Erinnerung für die nächsten
Generationen wach halten und damit auch mahnen. Denn auch wenn der Krieg nun
über 60 Jahre her ist und weit weg scheint, der Blick über den Tellerrand zeigt, dass
Frieden nicht selbstverständlich ist.“ so Ines Lindemann-Günther (stellvertretene
Ortsvereinsvorsitzende).
Die Tafel wurde finanziert aus Mitteln des SPD Ortsvereins Arenberg – Immendorf
sowie Spenden von Unternehmen und Privatpersonen.
Unter den Anwesendenn waren Herr Josef Hehl (Leiter des Kultur-und
Schulverwaltungsamtes), Dechant Herr Eugen Voigt, Herr Peter Dastig (Rektor der
Grundschule) mit der zweiten Klasse, Herr Conrad Weber und Ludwig Reinemann
(Initiatoren) sowie Mitglieder des SPD Ortsvereins und interessierte Bürger.
Auf dem Bild: (v.l.) Ludwig Reinemann, Anne Christel Lehmler und Ines Lindemann-
Günther mit Schülern der Klasse 2 der Grundschule Arenberg.
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Ohne Begeisterung, welche die Seele mit einer gesunden Wärme erfüllt, wird nie etwas Großes zu Stande gebracht.
[Adolph Freiherr von Knigge (1752-1796), deutscher Schriftsteller]
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