SPD Koblenz Arenberg-Immendorf


Gemeinsam den Doppelstadtteil gestalten

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Anne Bernsen - Zeit für einen Neuanfang

Ich bitte Sie herzlich um Ihre Stimme. Wählen Sie erstmals eine Frau zur Ortsvorsteherin von Arenberg-Immendorf und geben Sie unserem liebenswerten Stadtteil ein junges, modernes Gesicht.

Ute Wierschem - für uns wieder in den Stadtrat

Ich bitte Sie herzlich um Ihre drei Stimmen, damit ich für Sie und Arenberg-Immendorf auch weiterhin eine starke Stimme im Stadtrat sein kann.

Nahverkehrsplanung - Linie 9 / 19

Pressemitteilung

Bereits in seiner Sitzung am 30.08.18 beschloss der Rat der Stadt Koblenz die Aktualisierung des Angebotskonzeptes der künftigen Linienführung im Nahverkehr. Es wurde in der Sitzung ausdrücklich zugesichert, dass Detailfragen im Nachhinein noch bearbeitet und Änderungslösungen entwickelt werden können, da es sich nur um einen Grundsatzbeschluss handele, weswegen auch die Immendorfer Stadträtin Ute Wierschem für das Gesamtpaket stimmte.

Die geplante neue Linienführung der Linien 9/19 führt dazu, dass die Ortsteile Arenberg und Immendorf auch in den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags nur im 30 min Takt bedient werden. Das ist eine reale Verschlechterung der Anbindung beider Ortsteile an die Innenstadt.

Die geplante neue Linienführung der Linien 9/19 führt weiter dazu, dass die Ortsteile Arenberg und Immendorf von einander abgetrennt werden. Das ist nicht zu akzeptieren.

Mit der (hoffentlich folgenden) Umsetzung der Forderung des Ortsbeirates Arenberg-Immendorf nach der Errichtung eines P&R Parkplatzes auf der rechten Rheinseite, wird der Bedarf an Versorgung durch den ÖPNV weiter ansteigen.

„Die Aussage, dass die Bürgerinnen und Bürger des Doppelstadtteils den jeweiligen anderen Ortsteil über die Haltestelle Kloster/Arenberg erreichen können, entspricht nicht den örtlichen, tatsächlichen lebensweltlichen Wegebeziehungen. Die Haltestelle draußen an der L 127 gehört zur Überlandlinie 460, liegt in einem Tempo 70 km/h Bereich, verfügt im stadteinwärts liegenden Haltestellenbereich über keine geeignete Überquerungshilfe und wird nicht als innerorts empfunden.“, erläutert Stadträtin Ute Wierschem und kritisiert, „dass die gravierenden Veränderungen für unseren Doppelstadtteil nur auf massiven Druck hin überhaupt durch das Bauamt, dem das Amt für Stadtentwicklung zugeordnet ist, VOR Ende der Einspruchsfrist am 16.11.18 im Doppelstadtteil öffentlich vorgestellt wurden.“

So hatte unsere SPD Stadträtin bereits im August nach der Möglichkeit gefragt, die Busse ab Niederberger Kreisel abwechselnd in einem gegenläufigen Rundkurs fahren zu lassen. (vom Niederberger Kreisel aus einmal nach Niederberger Höhe – Immendorf – Arenberg – Niederberg - Stadt - und dann der nächste Bus Niederberger Kreisel – Arenberg- Immendorf - Niederberger Höhe – Kreisel – Niederberg - Stadt).

Von der lapidaren Antwort, dass dies zwar angedacht, aber rasch verworfen worden sei, da sich diese Möglichkeit angeblich zeitlich nicht im Fahrplan darstellen lassen würde, ließ sie sich nicht abbringen, sondern diskutierte, überzeugt von dieser Idee, diese Lösungsvariante auf mehreren Veranstaltungen und in Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern.

„Die Variante stößt auf sehr positive Resonanz und ein Immendorfer Bürger hat sich die Mühe gemacht, die Fahrzeiten exakt auszurechnen. Diese Unterlagen liegen dem Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung bereits vor. Danach wäre die gegenläufige Linienführung sehr wohl im Fahrplan darstellbar.“, berichtet Ute Wierschem.

Der Lösungsvorschlag wurde dann auch seitens der anwesenden Bürger bei der öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung, die der Ortsbeiratssitzung am 06.11.18 vorangestellt war, eingebracht und favorisiert. Durch diese Linienführung wäre sichergestellt, dass Arenberg und Immendorf, die seit 1970 einen gemeinsamen Doppelstadtteil in Koblenz bilden, auch weiterhin über den Nahverkehr miteinander verbunden bleiben würden. Außerdem wäre eine Anbindung an das Arenberger Gewerbegebiet, den Discounter auf Urbarer Fläche und den neuen Vollsortimenter auf der Niederberger Höhe sichergestellt.

„Wenn wir den ÖPNV fördern und die Bürgerinnen und Bürger motivieren wollen, öfter auf das Auto zu verzichten, und stattdessen den Nahverkehr zu nutzen, brauchen wir ein attraktives Angebot. Letztlich ist die Qualität des Nahverkehrs auch ein Kriterium für Bürgerinnen und Bürger, ob ein Stadtteil jetzt und zukünftig als Wohnort in Betracht kommt oder nicht. Die infrastrukturellen Bedingungen müssen, auch in die Zukunft ausgerichtet, passen und dazu gehört ein gut ausgebauter Nahverkehr!“, fordert Ute Wierschem abschließend.