SPD Koblenz Arenberg-Immendorf


Gemeinsam den Doppelstadtteil gestalten

  • 1
  • 2

Anne Bernsen - Zeit für einen Neuanfang

Ich bitte Sie herzlich um Ihre Stimme. Wählen Sie erstmals eine Frau zur Ortsvorsteherin von Arenberg-Immendorf und geben Sie unserem liebenswerten Stadtteil ein junges, modernes Gesicht.

Ute Wierschem - für uns wieder in den Stadtrat

Ich bitte Sie herzlich um Ihre drei Stimmen, damit ich für Sie und Arenberg-Immendorf auch weiterhin eine starke Stimme im Stadtrat sein kann.

Betreuungssituation an den Grundschulen

Ortsverein

vlnr. Ute Wierschem, Dr. Margit Theis-Scholz, Anne Bernsen, Gerd Blankenberg

Beim Bürgertreff der SPD Arenberg-Immendorf diskutierten vergangene Woche Eltern mit der Kultur- und Bildungsdezernentin der Stadt Koblenz, Frau Dr. Margit Theis-Scholz, über die Betreuungsbedarfe zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Bildungsdezernentin berichtete, dass der Schulträgerausschuss in seiner letzten Sitzung beschlossen habe, dass die Balthasar-Neumann-Grundschule auf der Pfaffendorfer Höhe ab dem Schuljahr 2020/21 Ganztagsbetreuung anbieten wird. Dort werde aufgrund der hohen Schülerzahl die erforderliche Mindesteilnehmerzahl von 36 Teilnehmer/innen erreicht und somit werde eine Lücke auf der rechten Rheinseite geschlossen. "Wir freuen uns über diese Verbesserung, aber hier in Arenberg-Immendorf wird sie uns nichts nützen, dafür ist diese Grundschule viel zu weit von unseren Lebensbezügen entfernt.", stellte Ortsvorsteherkandidatin Anne Bernsen fest und regte an, alternative Konzepte zu prüfen, die auch Lösungen für kleine Grundschulen anbieten.

Denn für die kleinen Grundschulen in Arenberg und Immendorf bleibt es bis auf Weiteres bei dem Betreuungsangebot bis 14 Uhr, da die gesetzliche Vorgabe noch keine alternativen Gestaltungsformen zulässt, wenn die bislang festgelegte Mindesteilnehmerzahl nicht erreicht wird.

 

Auch das Thema Frühbetreuung wurde diskutiert, da es dieses, bisher freiwillig organisierte, Angebot an der Arenberger Grundschule ab dem Sommer 2019 nicht mehr geben wird und einige Eltern vor nicht unerhebliche organisatorische Probleme stellt. „Während die Kita ab 7.15 Uhr geöffnet hat, bricht dieses gute Frühbetreuungsangebot für die Eltern von Schulkindern einfach weg. Dabei könnte das Angebot Modellcharakter für ganz Koblenz haben. Denn für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere für Alleinerziehende oder wenn beide Elternteile eben selbst um 8 Uhr auf der Arbeit sein müssen, entsteht beim Wechsel von Kita in die Grundschule ein Betreuungsvakuum, für das die Frühbetreuung eine ideale Antwort darstellt", fasst Stadträtin Ute Wierschem den wachsenden Unmut der Elternschaft zusammen, und ergänzt „Wir werden die Verwaltung deshalb, auch mit Blick auf den Rechtsanspruch einer Ganztagsbetreuung ab 2025, bitten zu prüfen, ob und inwieweit ein Ganztagsangebot auch an kleinen Grundschulen umgesetzt werden kann, das beinhaltet auch die Prüfung der Umsetzbarkeit einer Frühbetreuung an Grundschulen."

 

Auf sehr positive Resonanz stieß bei den Teilnehmern das Angebot, das die Vertreterin der Grundschule Immendorf mitteilte. Sie berichtete, dass das Lehrerkollegium derzeit bereits prüfe, ob das Modell des sog. „offenen Anfangs“ ab 7.30 Uhr eine ausreichende Lösung darstellen und an der Immendorfer Grundschule demnächst angeboten werden könne. Dr. Margit Theis-Scholz zeigte sich offen gegenüber den Vorschlägen und wird mit Ute Wierschem, die auch Mitglied im Schulträgerausschuss ist, die weitere Vorgehensweise erörtern.