SPD Koblenz Arenberg-Immendorf


Gemeinsam den Doppelstadtteil gestalten

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Ute Wierschem - unsere Kandidatin für den Stadtrat

Geben Sie Ute Wierschem am 26. Mai 2019 Ihre drei Stimmen, damit Arenberg-Immendorf wieder eine starke Stimme im Rat der Stadt Koblenz erhält.

Anne Bernsen

Geben Sie Anne Bernsen am 26. Mai 2019 Ihre Stimme und wählen Sie erstmals eine Frau zur Ortsvorsteherin von Arenberg-Immendorf.

Roger Lewentz

Unser Abgeordneter im rheinland-pfälzischen Landtag: Roger Lewentz, MdL und Staatsminister - Für Koblenz rechtsrheinisch! Hier kommen Sie zu seiner Homepage www.roger-lewentz.de

David Langner - unser Oberbürgermeister

Hier kommen Sie zu seiner Homepage www.davidlangner.de

Detlev Pilger

Abgeordneter im Deutschen Bundestag. www.detlevpilger.de

Unsere Stadtteilzeitung - "Hahn im Korb"

Die SPD Stadtteilzeitung und die Veröffentlichungen des Ortsvereins erscheinen daher mit dem Logo "Hahn im Korb"

Spurensuche: 50 Jahre eigenständige Gemeinde Arenberg-Immendorf

Allgemein

 

In diesem Jahr können die Arenberger und Immendorfer ein besonderes Jubiläum feiern. Vor 50 Jahren, genauer gesagt am 7. Juni 1969, haben sie sich zu der Gemeinde Arenberg-Immendorf zusammengeschlossen, um einer bevorstehenden Eingliederung der beiden Einzelgemeinden in die Stadt Koblenz aufgrund der damaligen rheinland-pfälzischen Verwaltungsreorganisation zu entgehen.

 

Ortsvorsteherkandidatin Anne Bernsen hat sich gemeinsam mit dem langjährigen Ratsmitglied Gerhard Voell und Horst Deilmann, Mitglied des zusammengelegten Gemeinderates Arenberg-Immendorf, auf Spurensuche begeben.

 

In den Protokollen der Gemeinderatssitzungen aus den Monaten vor dem Zusammenschluss findet man Argumente, die damals vielstimmig vorgetragen wurden. Ein gewaltsamer Zusammenschluss fördere nicht die bisherige gute Zusammenarbeit im Schul- und Friedhofswesen und sei sogar eine Vernichtung und schärfster Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung. Auch wurden Parallelen zu den Machenschaften von 1936 gezogen. Nach dem parlamentarischen Beschluss des Landesgesetzes über die Verwaltungsvereinfachung wurde in beiden Gemeinderäten der geschlossene Rücktritt erwogen, ebenso eine Klage vor dem Verwaltungsgericht.

 

Als schließlich zu Beginn des Jahres 1969 unwiderruflich feststand, dass die Vereinigung der beiden Ortsgemeinden stattfinden würde, erschreckte vor allem die Immendorfer eine neue weitere Richtlinie.

Zusammengelegte Gemeinden sollten nämlich den Namen der größeren Gemeinde übernehmen und damit wäre der Name Immendorf gänzlich von der Landkarte verschwunden. Jedoch einigten sich beide Gemeinderäte im März 1969 einstimmig darauf, dem Innenminister den Doppelnamen Arenberg-Immendorf für die neu zu bildende Gemeinde vorzuschlagen.

 

Diese besondere Zeit für die eigenständige Gemeinde Arenberg-Immendorf unter dem einstimmig gewählten Bürgermeister Heinrich Westerberg hielt jedoch nicht einmal zwei Jahre. Schon im April 1970 ordnete die Landesregierung die Eingemeindung in die Stadt Koblenz an und nur ein halbes Jahr später tagte am 5. November 1970 der Gemeinderat ein letztes Mal.

 

Eine der letzten Amtshandlungen des Gemeinderates war dann die Änderung einiger Straßennahmen, die im Rahmen der Eingemeindung erforderlich wurde. So hieß beispielsweise die heutige Immendorfer Straße früher Kirchstraße, die Gartenstraße wurde zum Dahlienweg und die ehemalige Hauptstraße zur Ringstraße. Die Alte Emser Straße sollte aufgrund der historischen Bedeutung ihren Namen behalten, schließlich trägt eine Straße in Pfaffendorf/Horchheim den Namen „Emser Straße“, sodass es kaum zu Verwechslungen kommen sollte.

Auch wenn der Doppelstadtteil heute wie selbstverständlich Teil der Stadt Koblenz ist, schaffen es doch beide Ortsteile, ihre eigene Identität mit Hilfe zahlreicher Vereine und Feste zu bewahren.

„In Gesprächen mit den Vorsitzenden der Sportvereine in beiden Ortsteilen, habe ich angeregt, anlässlich des Jubiläums ein Fußballspiel zwischen den Traditionsvereinen auszutragen. Ich freue mich, dass Thomas Neis und Marco Houbé die Idee gerne aufgegriffen haben und schon gemeinsam die Umsetzung planen.“, freut sich Anne Bernsen.